Ein Bericht von Verena Hajek

 
Willi und meine Wenigkeit liefen bei Temperaturen um die 7°, Regen und sogar Hagel zusammen mit über 16.000 Teilnehmern beim 32. Haspa Hamburg Marathon.
 
Gestartet wurde an der Karolinenstraße vor dem Eingang zur Messe, wo wir schon die erste kalte Dusche bekamen. Weiter ging es über die Reeperbahn Richtung Altona und zurück an der Elbe entlang zu den Landungsbrücken. Der Regen ließ nach, und am Fischmarkt sorgten die dicht gedrängt stehenden Zuschauer richtig für Stimmung.
 
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Vorbei an der Speicherstadt und der Elbphilharmonie tauchten wir in den Wallringtunnel ein, der erstmals mit Musik beschallt wurde. Es folgte der Jungfernstieg, und als wir die Binnenalster umrundeten, sahen wir schon anhand der verwehten Wasserfontäne, welcher stark böige Wind uns für den Rest der Strecke begleiten sollte.  
 
Auf der Ostseite der Außenalster ging es Richtung Norden. Alle 2,5 km gab es Wasser (immer wieder auch von oben), alle 5 km reichhaltige Verpflegung, später sogar Gels. Es folgten die City Nord und der Stadtpark. Offenbar waren viele potentielle Zuschauer wegen des Schietwetters zu Hause geblieben.
 
Hamburg3 Hamburg4 
In Ohlsdorf standen allerdings die Zuschauer so dicht gedrängt, dass gerade eine schmale Gasse für uns frei blieb. Auch sorgten zahlreiche Musikbands unterschiedlicher Stilrichtungen und immer wieder Moderatoren für Motivationsschub.
 
Wir überquerten den Alsterfluß und kehrten schließlich über Maienweg und Alsterkrugchaussee sowie die Stadtteile Eppendorf und Rotherbaum bei immer stärkerem Gegenwind auf den letzten 8 Kilometern zurück zur Innenstadt, wo uns ein Graupelschauer empfing.
 
Zu Füßen des Fernsehturms der Messe durften wir auf einem langen dicken roten Teppich als LG Donatus-Doppelpack ins Ziel laufen: Willi vorweg und ich direkt dahinter.
 
Unsere Zeiten:
Wilfried Plewnia 4:25:10 
Verena Hajek:   4:24:00  
 
(Es war mein 77. Marathon, der 7. Start in Hamburg, und ich wurde 7. in meiner Altersklasse.)  
 
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Es siegte in einem spannenden Zweikampf-Finish Tsegaye Mekonnen in 2:07:26 h und meinte „Es war sehr schwer, bei Hagel bin ich noch nie gelaufen.“ 
Bei den Frauen gewann Jessica Augusto in 2:25:30 h.
 

 
 

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